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"Wir gehen unseren eigenen Weg"

09.07.2019
"Wir gehen unseren eigenen Weg"

ADRIA BESCHREITET NEUE WEGE DANK DEM EINZIGARTIGEN DESIGN, ELEGANTEM STIL UND ERSTKLASSIGER QUALITÄT.

Der Journalist Andrew Ditton trifft zwei von Adrias Schlüsselakteuren: Herrn Matjaž Grm (Leitender Verkaufs- und Marketingdirektor) und Herrn Anton Kastrevc (Leitender Forschungs- und Entwicklungsdirektor).


In einer Welt, wo ein Freizeitfahrzeug dem anderen fast gleicht, ragt das Adria-Portfolio dank seines einzigartigen Designs, dem eleganten Stil und der Spitzenqualität heraus. Der renommierte Journalist Andrew Ditton reiste von Großbritannien nach Slowenien, um zwei der Schlüsselakteure in Adrias Produktentwicklung und Innovation zu treffen: Herrn Matjaž Grm (Leitender Verkaufs- und Marketingdirektor) und Herrn Anton Kastrevc (Leitender Forschungs- und Entwicklungsdirektor).

Für den zufälligen Beobachter bricht Adria alle Regeln. Ich werde nie verstehen, dass ihre Produkte sehr populär sind und dass die Marke weltweit geschätzt wird, obwohl Adria alles andere als "Mainstream" ist. Nur wenige Unternehmen können sich mit Adrias Gespür für Design, Qualität und Innovation vergleichen.

Wie kriegt Adria Jahr für Jahr alles auf die Reihe?

Matjaž Grm ist ein Mann, der vor Enthusiasmus einfach platzt; er ist von der Adria-DNA infiziert. Er erklärt: "In vielen Branchen sind Produkte, Verkauf und Marketing getrennt. Hier bei Adria bringen wir alles zusammen in eine Abteilung."

Warum ist das gut?

"Mit einem Wort - Kommunikation," fährt Matjaž fort. "Adria hat ein wundervolles Netzwerk von Importeuren und Händlern, die über stabile Beziehungen mit den Menschen, die unsere Produkte kaufen, verfügen. Mit der Integration des "Produkts" in unser Verkaufs- und Marketingteam können wir uns mit unseren Kunden verbinden und ihr wertvolles Feedback und Input mit neuesten Trends und Innovationen kombinieren."

Der Leiter Forschung und Entwicklung Anton Kastrevc ist sehr bodenständig. Er stimmt zu, dass die Kommunikation und Feedback wesentlich für die Forschungs- und Designprozesse sind. Aber die Innovation geht weit darüber hinaus.

"Niemand hat nach einem Panoramafenster in einem Van wie dem Twin gefragt," sagt Anton. "Aber jetzt, wo wir es eingeführt haben, ist es unglaublich populär."

Solche Ideen und Innovationen werden für eine bestimmte Zeit von wenigen Tagen bis zu einigen Monaten in einen "Inkubator" gesteckt, um ausgiebige Tests und Forschungen zu ermöglichen.

Wenn sie nicht an Adrias Hauptsitz Innovationen entwickeln oder mit Menschen auf Messen oder Händlermeetings diskutieren, sind Matjaž und Anton beide im Urlaub mit ihren Familien, wo sie die neusten Adria-Innovationen in der realen Welt testen. "Ich nehme immer etwas aus dem "Inkubator" mit in meinen Urlaub, um zu sehen, ob es funktioniert," sagt Anton mit einem Lächeln.

Wenn eine Innovation eingeführt wird, wie bringt Adria sie auf den Markt? Händler werden schließlich nur hinter einer Sache stehen, wenn sie wissen, dass sie sich verkauft, aber eine solche Strategie funktioniert nur im Blick zurück. Wie verhindert Adria Stagnation und bringt die Branche voran?

"Wir müssen uns das Vertrauen unserer Händler und unserer Kunden verdienen," sagt Matjaž. "Dieses Vertrauen verdienen wir uns mit der Wahrung von Adrias Grundwerten wie Qualität, Design und Innovation. Wenn unsere Händler und Kunden uns vertrauen, werden sie etwas Neues probieren."

"Qualität ist ein Teil unserer Kultur," stimmt Anton zu. "Adria entwickelte sich aus der Automobilindustrie und nicht aus der Zimmerei, deswegen ist Qualität in unserer DNA. Wir messen Qualität unerbittlich in jeder Stufe jedes Prozesses."

"Wir nutzen unsere Kenntnisse über diverse Märkte auch zu unserem Vorteil," sagt Anton. "Unsere Produkte müssen zum Beispiel in Skandinavien Temperaturen bis zu -40 Grad und in Australien bis zu + 40 Grad widerstehen. Umfassende Erfahrungen und umfangreiches Wissen ermöglichen uns, sehr robuste Produkte zu entwickeln."

“Sowohl diese Kraft und Widerstandsfähigkeit als auch die Erhaltung eines hellen, offenen und einladenden Wohnraumes mit einem großen Wohlfühlcharakter, der weltweites Publikum überzeugt, ist uns wichtig," sagt Matjaž."

Um den laufenden Erfolg zu sichern, führte Adria vor drei Jahren die wettbewerbsfähige Marke "Sun Living" wieder ein. Matjaž sagt: "Wir ermutigen neue Kunden auf dem Markt mit Qualität und Stil zu einem ansprechenden Preis. Eine der Schlüsseleigenschaften von Sun Living ist die Schlichtheit. Anstatt Menschen mit komplizierten Systemen zu verblüffen, gestalten wir unsere Fahrzeuge so einfach, hell und leicht zu bedienen wie nur möglich." Das ist eine Strategie, die offensichtlich funktioniert, weil sich die Marke Sun Living nach ihrer Wiedereinführung verdreifacht hat.

Könnte dieses Wachstum gefährlich sein? Kann Adria bei Erhaltung des Wachstums auch seine Grundwerte erhalten?

"Wir wollen nicht, dass die Dinge zu komplex werden, auch wenn das Wachstum der Gesellschaft sich fortsetzt. Einfachheit und Transparenz sind von Bedeutung", bestätigt Matjaž.

Wie führt die Gesellschaft ihre Innovationen weiter?

"Unsere geographische Lage hier in Slowenien trägt auch zu unserer Kultur bei," fährt Matjaž fort. "Oft wird gesagt, dass wir deutsche Qualität, italienische Kreativität und balkanische Flexibilität besitzen."

"Wir haben wundervolle Mitarbeiter," sagt Anton. "Bei Adria herrscht kreative Unruhe. Wir sind unermüdlich. Unsere Leute leben, essen, schlafen und atmen Adria."

Anton Kastrevc&Matjaž Grm

WIE SIEHT DIE ZUKUNFT AUS? - WIR HABEN MATJAŽ UND ANTON GEFRAGT, WIE DIE ZUKUNFT DER FREIZEITFAHRZEUGINDUSTRIE AUSSEHEN WIRD. SIE IDENTIFIZIERTEN ZWEI VON MEHREREN WICHTIGEN TRENDS, DIE DIE INDUSTRIE BEEINFLUSSEN.

Matjaž Grm: "Die Digitalisierungstrends in der Autoindustrie und im Alltagsleben sind große Veränderungstreiber. Mit unserer neuen Adria MACH-Applikation hat man die Kontrolle über seinen Sonic, Alpina oder neuen Astella auf seinem Telefon oder Tablet. Das ist wirklich vorteilhaft und einfach, und es hilft einem auch, die Reisen zu planen, und die zukünftigen Möglichkeiten sind grenzenlos".


Anton Kastrevc: "Alle in der Freizeitfahrzeugindustrie verfolgen die Autoindustrie und ihre Szenarien und planen, was mit der Antriebskraft aller Fahrzeuge, also der Energiequelle, passieren wird und wann diese Veränderungen bahnbrechend werden. Adria ist nicht anders und die Zukunft, nicht heute, sondern mittelfristig, wird bestimmt neue aufregende Möglichkeiten auf diesem Gebiet bringen".


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