Wintercamping – Teil 2: Wesentliche Aspekte
Gas, Reifen und Beleuchtung – Wichtige Aspekte für das ganzjährige Camping
Wintercamping erfordert ein sorgfältiges Propangasmanagement und zuverlässige Winterreifen. Automatische Systeme wie DuoControl und ein Crash-Sensor erhöhen die Sicherheit. Für kalte Bedingungen werden Stahlflaschen und Winterreifen mit Spikes verwendet. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Schneeketten und eine LED-Lichtleiste verbessern die Traktion und Sichtbarkeit und sorgen für ein Gefühl der Sicherheit auf der Straße.
Gas
Wir reisen das ganze Jahr über mit unserem Wohnmobil und haben daher viel über die Bedeutung einer ordnungsgemäß gewarteten Gasausrüstung gelernt. Leider ist die Gasflasche manchmal nachts immer leer – das ist einfach so.
Im Winter, wenn es wirklich kalt ist, muss man mit einem hohen Gasverbrauch rechnen. Der Umgang mit Gas sollte praktisch sein. Bei kaltem Wetter möchte man den Gaswechsel einfach gestalten. Sie können einen DuoControl installieren, der automatisch zwischen den Gasflaschen umschaltet; für zusätzliche Sicherheit können Sie ihn auch mit einer Reglerheizung, EisEx, ausstatten.
Richtiges Gasmanagement
Wir haben ein Duo-Matic-Gassystem mit einem Crash-Sensor und automatischer Umschaltung zwischen zwei Flaschen. Wir können sehen, wenn die Hauptflasche leer ist, und das System schaltet auf die Reserveflasche um. Auf diese Weise vermeiden wir, mitten in der Nacht Gasflaschen zu wechseln. Ein Crash-Sensor unterbricht die Gaszufuhr bei einer Kollision oder einem Aufprall und ist mit EisEx ausgestattet, um ein Einfrieren des Reglers im Winter zu verhindern.
Wir haben unser Gassystem außerdem mit Filtern ausgestattet, um den Gasregler und die Ventile vor Schmutz und Öleintritt zu schützen.
Sicherheit der Gasschläuche
Zur Sicherheit aller ist es wichtig, den Zustand der Gasschläuche im Auge zu behalten, um sicherzustellen, dass sie keine Risse aufweisen oder ihr Verfallsdatum überschritten haben.
Stahlflaschen für kalte Bedingungen
Im Sommer funktionieren alle Arten von Flaschen gut – Verbund-, Aluminium- und Stahlflaschen. Wenn wir im Winter unterwegs sind, verwenden wir nur Stahlflaschen, die bei wirklich kalten Temperaturen am besten geeignet sind. Damit die Flüssigkeit im Rohr zu Gas wird, ist Wärme erforderlich, die aus der Umgebung entzogen wird. Eine Aluminiumflasche leitet „Wärme“ am besten. Leichte Flaschen (Verbundwerkstoff) haben keine Leitfähigkeit. Es klingt seltsam, aber eine Stahl- oder Aluminiumflasche kann Wärme bis zu -35 bis -40 Grad entziehen.
Gas-Bedienfeld
Alles kann über das Bedienfeld für die Alde-Heizung gesteuert werden, oder es kann ein separates Bedienfeld dafür installiert werden.
Reifen
Für uns sind Winterreifen mit Spikes während unserer Reisen ein Muss, da wir lieber auf weniger befahrenen Straßen unterwegs sind und uns auf die Traktion und Bremsleistung verlassen wollen. Temperaturen um -20 bis -25 Grad waren in den letzten Wochen keine Seltenheit. Unter solchen Bedingungen ist es entscheidend, dass die Gummimischung der Reifen ihre Haftung behält und das Profil auf Schnee und Eis gut funktioniert.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
Wir haben immer eine Kiste mit grobem Schotter dabei, der besser „greift” als feiner Sand. Und natürlich haben wir Schneeketten, eine Schaufel und Starthilfekabel dabei.
Beleuchtung
Eine gut beleuchtete Straße vor dem Wohnmobil vermittelt zweifellos ein Gefühl von mehr Sicherheit während der dunklen Jahreszeit. Dies ist besonders wichtig für die frühzeitige Erkennung von Menschen und Tieren oder anderen Gefahren/Hindernissen auf oder in der Nähe der Straße. Deshalb haben wir unser Wohnmobil mit einer LED-Lichtleiste ausgestattet, um die Sicherheit für uns und andere auf und neben der Straße zu erhöhen.
Nächster Beitrag: Isolierdecken und Heizmatten
Der nächste Beitrag befasst sich mit Isolierdecken für die Frontscheibe, die hinteren Türen, Innenmatten, Heizmatten und einigen anderen Dingen, die das Innere des Wohnmobils besonders warm und gemütlich machen.